Sonntag, September 21, 2008

Enterprise Information Architecture (EIA) - Roadmap

Seit einem Jahr beschäftigt mich, im Rahmen der Anforderungs-Analyse für unsere Solution/Digitales Produkt, auch immer stärker das Thema Enterprise IA.

Die Gründe dafür sind vielschichtig wie z.B. Workflow-Optimierungen, Abbau von Content Silos, Sozial Aspekte, Innovation Management und natürlich (z.T. indirekt) auch Produkt-Verbesserungen. Denn wer kennt das nicht, dass man erst einmal intern Verbesserungen bei den Informationsflüssen herbeiführen muss, um in weiteren Schritten die optimalen Grundlagen für eine innovative Produkt-Entwicklung (Requiremants Analyse/Management, Konzeption) zu ermöglichen. Das ist ein allgemeines Muster in vielen Unternehmen.

Wer sich auf diesem Gebiet einen großen Namen gemacht hat, quasi der "EIA-Erfinder" ist natürlich Lou (Louis Rosenfeld). Erst kürzlich fand ich auf seiner site ein Update seiner "Enterprise IA Roadmap".
Darüber würde ich gerne demnächst einmal eine Präsentation halten oder einen Workshop durchführen.

Samstag, September 20, 2008

IA/UX in Agile/Scrum Prozessen

Mir ist nicht genau klar, wieviele IAs sich aktuelle für das Thema "Informationsarchitektur und Scrum Prozesse" interessieren. Als ich dieses Jahr auf dem IA Summit 2008 u.a. einen Topic-Table (Themen-Mittag-Essenstisch) mit dem Motto "IA in Scrum&Agile Process" vorschlug, füllten sich unerwartet sogar gleich zwei große Esstische mit IAs die sich für das Thema interessierten. Wir unterhielten uns angeregt über das Thema und mit einigen davon habe ich heute noch guten Austausch zu dem Thema.
So habe ich mir z.B. mit Becca Galfer, einer Informationsarchitektin von dieser Runde damals, über Infos wie diesen unterhalten:
- 12 Best Practices of UX in an Agile Environment - Part1
- User Centered Design and Agile

Da ich mich beruflich gerade umfangreich mit dem Thema IA und Scrum beschäftige, würde mich interessieren, wie stark das Interessensbarometer zu diesem Thema ausschlägt.

Sonntag, Juni 29, 2008

IA Cocktail Hour in Frankfurt - Danke für den netten Small Talk :)

Vor ca. 3 Wochen fand nun unsere erste IA Cocktail Hour in Frankfurt statt. Ein großes herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die Zeit fanden der Einladung nachzukommen :). Ganz überrascht waren wir, dass sogar ein paar IAs aus Dänemark dazu kamen.
An diesem sehr schönen Freitag-Abend fanden wir jedenfalls die Gelegenheit, uns über unsere Lieblingsthemen wie IA (-Methoden), Konferenzen, Leute, UX und andere "Hot Topics" mal wieder richtig auszutauschen. Ich hatte mit ein paar Leuten z.B. ganz tolle Gespräche über Pattern, Semantic, Job-Situation etc. und würde dies auch gerne fortführen.
Aufgrund der Feedbacks danach hat es auch euch gut gefallen - und das freut uns natürlich am meisten. Offensichtlich sind im Raum Frankfurt wirklich einige aktive Informationsarchitekten, die auch gerne ab und zu ein kleinen Small Talk halten. Ich bin auf die nächste Plauder-Runde schon gespannt - und auf die Location :).

Samstag, Mai 17, 2008

Thomas Vander Wal - Vater der Folksonomy

Ich habe mich sehr gefreut, als ich kürzlich, zufällig über die Video-Präsentation von Thomas beim Workshop des Instituts für Wissensmedien stolperte - sehr empfehlenswert(!!).

Wir hatten mit Thomas ja bereits eine sehr schöne Zeit bei unserer letzten IA Konferenz '08 (mit anschließendem Workshop) - der Vortrag ist bei IA Voice zu hören.

Unternehmen die sich im Rahmen ihrer Lösung mit Folksonomy, Social Software und Tagging beschäftigen, tun sich einen Gefallen, die Präsentationen von Thomas zu verinnerlichen, um eine erfolgreiche Lösung zu entwickeln. Und ich würde Thomas jedenfalls gerne bald wieder einmal einladen, einen Workshop bei uns zu halten :).

Sonntag, April 20, 2008

IA Summit 2008 Keynot - "Journey to the Center of Design"

Als Nachbereitung und gleichzeitig eine Vorbereitung für meine IA-Inhouse-Präsentation hier einige meiner Eindrücke beim IA Summit 2008. Wie immer war die Konferenz ein riesiges Highlight für uns Informationsarchitekten aus aller Welt.


Jared Spool fand in seiner Keynote eine sehr erfrischende Art, dem versammelten Publikum mitzuteilen, wo das User Centered Design seine Wurzeln hat und aus welchem Grund es sich um ein Dogma handeln würde. Seine Aussage:
Das Ziel von Zielgruppen-Analyse sollte ein, die Konzeption zu steuern.

Er erklärt diesen Stellenwert des UCD anhand einer Geschichte, "Der Geschichte der Steinsuppe" - sehr schön :)! Mir wurde dabei klar, dass wir unsere Methoden manchmal weniger einsetzen sollten, nur um die Projekt-Stakeholder zu überzeugen, sondern vielmehr um diese in unseren Design-Prozess mit einzubeziehen.

Als die drei Kern-Attribute von gutem User Experience Design nennt Jared:
  • Vision
  • Feedback
  • Culture
Ich kann das aus Sicht meiner aktuellen Projekte nur unterstreichen.

Wenn der Audio-Teil von Jared online ist, würde ich gerne diese Keynote noch einmal anhören. Vielleicht hast du auch Lust, dich darüber auszutauschen.

Mittwoch, Februar 13, 2008

Talk about Lösungs-Strategie - "Backcasting" ist eine gute Möglichkeit

Beim IA Summit in Las Vegas habe ich diesen tollen Vortrag über Backcasting besucht, der mir seit dem ab und zu wieder einfällt, wenn es im Rahmen von Projekten um die Strategie für eine digitale Lösung geht. Momentan ist dies bei unseren laufenden Projekten ca. jede Woche mehrmals der Fall :). Ich denke, dass man mit Backcasting, im Vergleich zu vielen unserer "gewöhnlichen" Workshop-Methoden, ein Hohes Mass an Stakeholder-Buy in erreichen kann.


Was gehört eigentlich zu einer guten Strategie für eine digitale Lösung (Internet, Intra, Mobile Applikation, etc.)?

Ein Ziel - um Orientierungs-Punkte zu setzen
Welche Richtung wollen wir mir dem Konzept einschlagen, damit wir in einer oder mehreren Entwicklungs-Versionen einen deutlichen Fortschritt verzeichnen können? Das Ziel dient hier hauptsächlich als Orientierungshilfe.

Ein gutes interdisziplinäres Team - um das Potential verschiedener Perspektiven mit einzubinden.

Wichtige Zwischenschritte und Lösungs-Ansätze, um die Schwelle für die Umsetzung oder die Möglichkeit zur Realisierung so niedrig wie möglich zu setzen.

Dies alles wird z.B. bei der Backcasting Methode, im Rahmen von Workshops, gemeinsam erarbeitet.

Welche Methoden setzt du im Strategiefindungs-Prozess ein??

Dienstag, Februar 05, 2008

Neues Buch: Mental Models - sinnvoll eingesetzt, eine sehr hilfreiche IA Methode in Projekten!

Ich habe mich riesig gefreut, als ich letztens sah, dass Indi Young's Buch "Mental Models" nun fertig geworden ist.
Beim IA Summit 2007 in Las Vegas gab Indi mir während ihres Worshops zur "Entwicklung von Mental Models" netterweise sogar ein Interview für IA Voice. Mir wurde dabei klar, dass ich dieses Buch sehr gerne lesen würde.
Ich freue mich auf den Austauch mit allen, die sich für dieses spannende Thema ebenfalls interessieren.

Seit längerem setze ich selbst unterschiedliche Versionen von Mentalen Modellen in meinen Projekten ein. Welche Methode ich jeweils wähle, entscheide ich je nach Kommunikations- Zielen, Abstraktionsvermögen der Zielgruppe und natürlich auch nach der zur Verfügung stehenden Zeit.
Die von mir entwickelte Methode "Global Mental Model"(im Buch von Jim Kalbach etwas näher beschrieben), eignet sich beispielsweise eher für abstrakte Kommunikationen.

Mich würde interessieren, was deine Erfahrung mit dieser Methode ist?

Sonntag, Februar 03, 2008

IA Summit 2008 - ich komme :)!!

Seit Anfang des Jahres warten viele darauf, sich für das IA Summit 2008 anzumelden - ich bin auch einer davon :). Und ich bin sehr gespannt wer dieses Jahr von unserer deutschen Community wohl mit dabei sein wird.
Beim letzten IA Summit 2007 war ich ja ganz überrascht, als mich plötzlich einige auf deutsch mit "hey Wolf, wie geht's" begrüßten - war wirklich witzig. Ich würde mich freuen von euch zu hören, ob ihr dieses Jahr wieder fahrt.

Was mich an dieser Stelle auch interessieren würde - da nun sogar das IA Summit damit unterstützt wird: Hast du Erfahrung mit CrowdVine, zur Unterstützung eines Social Networks gemacht?
Danke für deinen Input.

Dienstag, Januar 22, 2008

Projektnotizen: User Requirements bestimmen um nachfolgende Probleme zu vermeiden

Vor ein paar Tagen bin ich über folgenden Artikel bei TechRepublic gestoßen: "Determine user requirements now to avoid problems later". Ich finde das Thema aus meiner alltäglichen Projektsicht gerade sehr spannend, daher diese kurze Notiz für alle die es interessiert.
Jasons Beitrag erklärt die wichtigsten Gründe für Probleme in IT-Projekten. Er beschreibt, welche Stakeholder mit im Boot sein sollten, welche Aufgaben von den Analysten zu erledigen sind und letztlich die erforderlichen Strategien für eine erfolgreiche Evaluierung von User Requirements.

Ich finde, über solche Themen sollten wir mit anderen (IA-)Kollegen öfter sprechen. Mich wird es nun jedenfalls eine längere Zeit beschäftigen. Und daher würde ich mich gerne darüber austauschen.

Sonntag, Dezember 02, 2007

IA Konferenz 2007 - dank der tollen Community ein voller Erfolg!

Bilanz
Vor einigen Wochen haben wir die 2. Deutsche IA Konferenz in Stuttgart veranstaltet - und mit dem Ergebnis kann man mehr als zufrieden sein. Über 100 Teilnehmer (v. Agenturen, großen Unternehmen und Hochschulen) aus der deutschsprachigen IA-Community trugen dazu bei, dass nicht nur das Event ein voller Erfolg wurde, sondern auch dass das Berufsbild des Informationsarchitekten/in im deutschsprachigen Raum immer weiter etabliert wird.

Vorträge
Mit den Vorträge, von welchen nun einige auch als Podcasts bei IA Voice zu abonnieren sind, wurde dem Publikum ein breites Spektrum an IA relevanten Themen präsentiert. In der kurzen Feedback-Runde vor Ort bekamen wir von euch den Auftrag bei der nächsten IA Konferenz 2008 noch stärker auf die IA Methoden, IA Fallbeispiele und IA im Business Prozess wert zu legen. Und genau das werden wir tun! Es wäre natürlich schön, wenn möglichst viele Informationsarchitekten dies auch durch einen interessanten Vortrag unterstützen.

IA Netzwerk
Viele Teilnehmer haben bei der Konferenz wichtige Kontakte zu anderen Informationsarchitekten knüpfen können. Damit wir unser Netzwerk weiter ausbauen können wird in wenigen Tagen nun auch die Kontaktliste an die Teilnehmer versendet, welche uns dazu ihr Einverständnis gaben. Es wäre super, wenn alle noch aktiver die IA Szene unterstützten (z.B. einen Blog, IA Institut-Mitgliedschaft etc.). Wenn ihr Interesse habt, kontaktiert uns gerne.

IA Konferenz 2008
In sehr vielen motivierenden Gesprächen wurde klar dass unsere IA Community ein jährlichen Event braucht, damit wir uns gegenseitig austauschen und inspirieren können. Daher beginnen wir bereits im Januar mit der Planung für die Konferenz 2008, um möglichst bald einen Termin und die Location bekannt geben zu können.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Freitag, Oktober 19, 2007

Deutsche IA Konferenz in Stuttgart - Der Countdown läuft!!!

IA Konferenz in Stuttgart: 9 und 10 November

Nur noch 3 Wochen bis zur 2. IA Konferenz in Deutschland!

Es haben sich bereits viele Informationsarchitekten, User Experience Designer, Konzepter, Business Entscheider, Projektmanager, etc. aus dem deutschsprachigen Raum angemeldet. Es sind somit, neben den interessanten Vorträgen, auch die besten Möglichkeiten zum Networking gegeben.

Bist du schon angemeldet?!


Sag deinen Freunden und Kollegen bescheid: Hier der Banner(siehe oben) für deinen Blog oder deiner Webseite. (Du untersützt damit aktiv unsere deutsche IA Community)

Bis bald :)

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Projektnotizen - Konzept Site-Relaunch Institut für Informationsarchitektur(IIA)

Das Institut für Informationsarchitektur(IIA) beauftragte mich überraschend während einer der vergangenen EURO IA Konferenzen damit, ein Konzept für einen Relaunch der globalen Institut-Webseite auszuarbeiten. Ziel des Projektes war es, die neue Internetseite mehr auf den Business Scope des IIA und eine stärkere Mitglieder-Service-Orientierung auszurichten.

Ich freute mich über das Vertrauen denn ein Projekt mit vielen internationalen Informationsarchitekten(15 Sprachen) als Haupt-Zielgruppe wäre einmal etwas ganz anderes. Wieder zurück in Deutschland wurde mir langsam klar, dass dies auch eine ganz schöne Herausforderung werden würde - zumal die Erwartungshaltung an einen neuen Webauftritt seitens der Mitglieder(alles Informationsarchitekten) sehr hoch ist. Eine gute Lösung für die mehrsprachige, globale Ausrichtung zu finden war als nur ein Aspekt, der das Projekt spannend machte (Siehe dazu auch: Vortrag zu "globaler IA"- von Peter Van Dijck).

Ein Projektergebnis mit hoher Kundenzufriedenheit

Um es kurz vorweg zu nehmen - wir haben es (einige Monate später) erfreulicherweise mit dem Relaunch geschafft, eine neue digitale Lösung zu entwickeln, welche die Interessen des Instituts mit denen seiner Mitglieder wieder stärker zusammen bringt (Ergebnis: Hohe Kundenzufriedenheit). Die Website muss nun jedoch kontinuierlich weiterentwickelt werden, um den Servicegedanken weiter zu leben - dies ist ein wichtiger Teil des Konzepts (die Roadmap). Ich selbst kann sagen, das mir die Arbeit mit allen Beteiligten auch sehr viel Spass gemacht!

Wie war der Projekt-Verlauf?

Es heißt so schön "Der Weg ist das Ziel - in diesem Fall wurden hauptsächlich die folgenden klassischen IA-Lösungs-Methoden(in Iterationen) eingesetzt, um die Kommunikation aller Stakeholder optimal zu unterstützen:

  • Interviews - Mit Interviews wurden die User Requirements gesammelt, welche in einer Mindmap geclustert und ausgewertet wurden
  • Content Inventory - Im Rahmen der Content Inventory wurden alle in der Struktur befindlichen Inhalte erfasst. Die Content Owner und Content Quellen darin gaben uns ein gutes Gefühl, wer für die bisherigen Inhalte verantwortlich war.
  • Use Cases - In einem Use Case Diagramm und in Use Case Schablonen wurden die Haupt-Anwendungsfällte in einer mittleren Granularität beschrieben.
  • Global Mental Model - Das Global Mental Model (Beschreibung in Teil I) wurde als Kommunikationsmittel zwischen allen Stakeholdern verwendet, um die Business Ziele des Instituts mit den Anwenderanforderungen abzugleichen und ein gemeinsames Commitment für das Konzept zu erreichen.
  • Sitemap - Eine erste Sitemap bildete den Ist-Zustand(Ziel: Erkennung von Content Patterns) ab. Aus der Erfahrung aller im Vorlauf entwickelten Deliverables wurde eine neue Sitemap mit einer optimierten Navigationsstruktur entwickelt. Wichtig war dabei die Unterstützung des Mentalen Modells der Institut-Mitglieder.
  • Wireframes - Die Wireframes trugen vor allem zur iterativen Optimierung der User Scenarien bei(ca. 2-3 Runden pro Wireframe). Ich überlegte mir gemeinsam mit allen Projekt-Verantwortlichen die möglichen "Interaktiven Storys" die pro Anwendungsfall notwendig sein würden.
  • Roadmap - Die Roadmap unterstützt die Weiterentwicklung der Webseite und richtet diese in Zukunft optimal am Geschäftsmodell des IIA aus. Ich gehe auf diese in einem weiteren Blog-Post bei Bedarf noch näher ein.
Herausforderungen
  • Entwicklung der Globalen Navigation - Die Entwicklung einer Navigation, welche dem Verständnis der weltweiten Mitglieder über die Leistungen des Instituts entsprechen soll, war sicherlich eine der großen Herausforderungen. Mir war früh klar, dass dies nur ein interessanter Mix aus Top-Down und Bottom-Up-Strukturierung lösen könnte, denn eine Anpassungsmöglichkeit der Struktur an lokale Bedürfnisse würden hier erfolgsentscheidend sein.
    Die Anforderungs-Cluster aus den Interviews und die Bottom-up-Denkweise einiger europäischer Local Groups trugen hier sehr zur Lösungsfindung bei.
  • Virtuelles Zusammenarbeiten - Abgesehen von einigen Meetings auf Konferenzen wurde das Konzept rein in regelmäßigen Telefonmeetings und per Mail diskutiert. Das Taskmanagement-System Basecamp half uns zusätzlich, die Dokumente workflow-orientiert zu verwalten.
  • Das richtige Content-Mass finden - Eine Ursache für den strukturellen Wildwuchs bei der alten Website war eine fehlende Guideline die beschreiben sollte, wieviel Content die Navigationsstruktur in einer jeweiligen Sprache abbilden sollte und wann ein Verweis auf den Haupt-Auftritt(die englische Website) erfolgen sollte. Die Lösung war einen Content Guide für alle Sprach-Representanten, der diese bei ihrer Einschätzung unterstützt, wieviel Inhaltsstruktur für ihre Sprache notwendig ist.
Learnings
  • Storytelling - Eine Website erzählt immer auch eine "Interaktions-Geschichte" für den Anwender. Solch eine Geschichte kann z.B. lauten: "Ich möchte mein Netzwerk erweitern" Wichtig ist, dass wir diese Geschichten aus Sicht der Anwender erzählen und beschreiben. Je verständlicher wir diesem "Story" für den Anwender in unseren Wireframes lösen, desto höher ist deren Akzeptanz der Website(Indikator dafür z.B.: Die Conversion Rate).
  • Ziel-Fokusierung - Früh daran zu denken, was die Hauptziele einer Website sind(z.B. Networking) hilft während des Projektes bei den Entscheidungen, wie weit das Konzept in Einzelfällen gehen muss.
  • Optimaler Mix der Dokumente - Trotz der hier hauptsächlich klassisch verwendeten IA-Methoden halfen uns auch abstrakte Methoden, wie das Global Mental Model, damit sich die Stakeholder gemeinsam auf das Konzept einigen konnten. Wichtig bei solchen abstrakten Modellen ist jedoch, dass alle Team-Mitglieder auch auf solch abstrakter Denkweise kommunizieren können. Falls dies nicht der Fall ist, sind konkrete Dokumente(Wireframes, etc.) vorzuziehen.
Hast du Erfahrung mit der Entwicklung von globalen Informationsarchitekturen? Es würde mich sehr interessieren.

Montag, Oktober 08, 2007

Projektnotizen - Med Onlineportal Relaunch (D)

Im Rahmen eines anderen, klassischen IA-Projektes konnten wir nachhaltig, sehr wertvolle Erfahrungen bezüglich eines optimalen Projektverlaufs sammeln. Das Projekt hatte zudem eine hohe Kundezufriedenheit. Dazu hier kurz meine Gedanken.

Projekt-Ziel war es, die Informationsarchitektur für das Onlineportal eines globalen Unternehmens im Medizinbereich zu optimieren und nach Zielgruppen-Anforderungen neu zu strukturieren. Per Kundenbriefing betraf dies die Informationsstruktur und eine Menge unterschiedlicher Content Typen.
Unser Team bestand aus Account Manager, PM, Informationsarchitekten und Designern.

Die eingesetzten Methoden, während der Umsetzung dieses reinen Konzeptions-Projektes, waren folgende:
  • Erstellung des Projektplans
  • Business Requirement Analyse
  • Context-Analyse
  • Priorisierung der Recommendations aus vorangegangenem Usability-Test
  • Personas(Medizinische, Technische- und Business-Sicht auf die Medizin-Produkte)
  • Interviews mit Repräsentanten der Zielgruppe
  • Use Cases
  • Mental Model(abstrakt)
  • Content Inventory und Sitemapstruktur(Ist und Soll)
  • Wireframes für alle Use Cases
  • Infoflow-Diagramm
  • Html-Prototypen
  • Briefing weiterer Usability-Tests
Wie war der Projekt-Verlauf?
Vor Beginn einer neuen Lösungsentwicklung für unsere Geschäftspartner galt es, die Ziele der Portalanwender (Ärzte, Med Techniker und Business Entscheider) möglichst gut zu verstehen. Die Context Analyse und Interviews mit der Zielgruppe halfen uns dabei, die Anwenderanforderungen unter dem Business Scope zuzuordnen.

Um die Lösung in iterativen Optimierungsrunden mit allen Stakeholdern abzustimmen, nutzten wir Use Cases, Wireframes, Sitemaps und Infoflow Diagramme.

In der finalen Phase wurden Html-Prototypen entwickelt, um das Lösungs-Konzept mittels eines Usability-Tests überprüfen und optimieren zu können.

Welchen Herausforderungen hatte dieses Projekt?

  • Die richtige Wahl der Methoden und Deliverables
  • Eine Projektplanung für ein Projekt zu erstellen, in welchem ein Fokus auf der Informations-Struktur(Navigation) und einen anderer auf den Content-Typen lag.
  • Stakeholder-Kommunikation: Der Einfluss der unterschiedlichen Stakeholder änderte sich im Laufe des Projekts
Learnings
  • Ausreichend Anwender-Anforderungen zu sammeln, ist Grundlage für eine stabile Lösungsentwicklung. Zu wissen, wieviel "ausreichend" im Einzelfall bedeutet, bedarf etwas Erfahrung.
  • Deliverables wie Use Cases, Wireframes etc. sollten effizient entwickelt sein, um die Stakeholder-Kommunikation und die iterative Verfeinerung optimal zu unterstützen.
  • Die Kunden wollen die Vision klar erkennen. Daher trägt die richtige Wahl der Kommunikationsmittel zum Projekterfolg bei.
  • Zu Beginn des Projektes kann es vorkommen, dass auch die Business Goals noch nicht klar genug formuliert sind. Unsere Aufgabe ist es auch dabei, zu einer Schärfung der Lösungs-Sicht beizutragen.
Wie sind Deine Erfahrungen in klassischen IA-Projekten?

Sonntag, September 30, 2007

Projektnotizen - Enterprise Search, Beratung & Spezifikation (D)

Die Enterprise Search ist ein spannendes Tätigkeitsfeld für uns Informationsarchitekten. Ich merke, dass dieses Thema (Stichwort: SEO) im Rahmen meiner Projekte einen nun immer wichtigeren Stellenwert bekommt. Und ich freue mich sehr auf genau diese Herausforderungen.
Vor einiger Zeit war ich an einem klassischen "Search & Findability"-Projekt beteiligt, aus dem ich mir auch einige wichtigen Erkenntnisse für zukünftige Projekte mitnehmen konnte.

Zum Projektverlauf
Die Auffindbarkeit von Informationen im System war Kern dieses umfangreichen Projektes, in dem eine Spezifikation als Zwischenergebnis vor der Umsetzung zu erstellen war. Ich unterstützte das Projekt in der Beratung, über die Kundenpräsentation mit Workshops, hin zur Spezifikation.

Beratung, Spezifikation
Bereits während der ersten Kunden-Beratungen wurde mir klar, dass die Suche eine Herausforderung an die Vermittlung zwischen dem Business Scope, den User Requirements und dem späteren System-Anforderungen stellen würde. Diese Komplexität möglichst früh zu kommunizieren war ausschlaggebend für den Projekt-Erfolg.
(1.) Der Kunde wünscht sich eine Suche à la Google (die "Spitze des Eisbergs" also), (2.) die Anwender benötigen eine intuitive Führung durch ihren gesamten Such-Prozess und nicht zuletzt sind (3.) die Anforderungen an das jeweilige System ausschlaggebend dafür, was letztlich umgesetzt werden kann, im Rahmen des Projekt(-Budgets).
Ein abstraktes Concept Model half uns, das Konzept der Suche kommunizierbar und greifbar zu machen. Wichtig war dabei zum Beispiel, den Stellenwert der Contribution transparent darzustellen. Denn genau in diesem Teil des Konzeptes müssen die wichtigen Funktionalitäten integriert sein, welche später zur Auffindbarkeit von Informationsobjekten (Findability) beitragen.
Nachdem wir es erfolgreich unterstützten, dass sich darauf alle Stakeholder commiten können, konnten wir nun mit gutem Gefühl auf detaillierterer Ebene spezifizieren.

Wir spezifizierten die Anforderungen für die Suche im Anschluss mit folgenden Methoden/Deliverables in einem Pflichtenheft:
  • Concept Model
  • Wireframes (start search, search results, contribution, ...)
  • Use Cases
  • Taxonomie
  • Meta Schema
  • Datenmodell
Learnings
- Die Wahl der richtigen Kommunikation ist sehr ausschlaggebend für den Projekt-Erfolg: Da wir es hier mit dem klassischen "Eisberg"-Prinzip zu tun hatten (d.h. Kunde wünscht sich: "Implementierung eines Suchfeldes mit allen erdenklichen Suchqualitäten"), war es von höchster Wichtigkeit, dass wir dem Kunden auch alle dahinterliegenden, ausschlaggebenden Faktoren für den späteren Projekterfolg aufweisen konnten. Ich entschied mich zur Erstellung eines Concept Modells, welches auf einfache, abstrakte und narrative Weise kommuniziert. Dies muss jedoch nicht in jedem Projekt die geeignete Kommunikations-Methode sein.

- User Requirements: Die tendieren dazu, den Projektrahmen zu sprengen, wenn sie in vollem Umfang im Rahmen eines einzigen Projekts berücksichtigt werden. Es ist daher ratsam, diese in functional und future requirements zu trennen.

- Search Strategie: Da Suche generell im Rahmen einer langfristigen Such-Optimierung laufen sollte, macht es viel Sinn, dafür ein Strategie-Modell zu entwickeln und dieses in den Projekt-Versionen oder iterativen Projekt-Prozesse zu berücksichtigen.

Mich beschäftigt gerade ein noch tieferes SEO-Thema und werde daher bald schon wieder an genau dieser Stelle anknüpfen...

Mich interessiert: Was verbindest Du mit dem Thema Enterprise Search?

Freitag, September 28, 2007

EURO IA 2007/1.Tag - Toller Input für unsere Projekte (D)

Links: Konferenz-Programm, Konferenzbilder bei Flickr, ...

Anfang dieser Woche kam ich, nach ein paar phantastischen Tagen bei der EURO IA 2007 Konferenz, zurück nach Deutschland. Gerade angekommen im Agentur-Alltag fragten mich mehrere Leute, ob es denn dort interessante Vorträge und Präsentationen gab, welche auch für unsere laufenden Projekte interessant sein könnten.

Und ob!!! Ich würde sagen, dass auch dieses Jahr wieder ein paar sehr wertvolle Vorträge zu hören waren, deren Themen richtungsweisend sind und eine hohe Alltags-Relevanz haben.

Hier ein paar meiner Notizen der Freitags-Präsentationen in der Kurzfassung:
(Und welche wichtigen Punkte hast du dir mitgenommen?)

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(Bild-Quelle: paulinepauline)
"How to (Really) Localize an Information Architecture"
- Peter Van Dijck

Peter sprach darüber, wie globale Websites strukturiert werden. Ein Thema das
uns immer häufiger in Projekten begegnet. Die Herausforderung liegt darin, die Struktur einer Website an lokale, sprachliche und kulturelle Situationen anzupassen. Peter zeigte dies an einigen Beispielen sehr deutlich. Wichtigste Punkte:
  • Kategorien sind eine kulturelle Angelegenheit
  • Mix content - Wenn Content unübersetzt präsentiert werden muss
  • Mix sites - Wenn Anwender gelegentlich auf andere Site geleitet werden
  • Think global - act local

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"MobileMap of Medicine" - Susan Webber, LBi

Das Konzept der Medical Map wurde bereits bei der EURO IA 2006 vorgestellt. Susan Webber hat nun bei der EURO IA 2007 die Case Study der Mobile Map vorgestellt. Sie führte die Teilnehmer durch den User Centered Design Prozess(Kontextanalysen, Umfragen, Concept Design, Prototyping in einem Agilen Entwicklungsprozess), welcher zu einer hohen Lösungsqualität führte.

Susan's wichtigste Punkte:
  • In gut geplanter User Research wurden Pilot studies und Prototypen getestet
  • Herausforderungen: In der Healthcare User Researches durchführen, ein etabliertes Product vom Browser in eine mobile Variante zu übersetzen, Verständnis des mobilen Kontext, Entwicklung für unterschiedliche mobile Varianten, Berücksichtigung der Nutzungsperformance

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"Navigating the long tail: Adapting IA to Niche Markets" - James Kalbach

Jim hielt eine sehr interessante Präsentation über Informationsarchitektur in Nischenmärkten. Nach seiner Erklärung über den Long Tail zeigte er anhand einiger Webplattformen die Vor- und Nachteile von User Generated Metadata, Technically Generated Metadata und Owner Generated Metadata.
Im Anschluss sagte ich ihm, wie toll ich es fände, wenn er über dieses Thema einmal einen Workshop geben würde.

Hier meine Notizen:
  • Wir werden immer mehr Hybriden, mit einer Mischung von top-down- und bottom-up-Navigationen sehen. Es hängt ganz von der jeweiligen Domäne ab
  • Die ganze Seite wird zur Navigation
  • Er sieht nicht, das Folksonomies die Taxonomies verdrängen werden
  • Die ethnographische Analyse wird für unsere Community zukünftig wichtiger

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"UiaML: Universal Information Architecture Modelling Language" - Alex Jongman

Eine weitere Präsentation auf die ich mich im Vorfeld sehr gefreut habe war die von Alex Jongman. Das Thema IA und Notation beschäftigt Informationsarchitekten weltweit ja nun schon seit langem. Bessere Beschreibungsformen für unsere digitalen Lösungen sind seit langem erwünscht, um einheitlich den Content, das User Interface, die Interaktionen und das logische Design zu spezifizieren. Alex zeigte dazu eine interessante Lösung

Meine Notizen:
- Der (Lösungs-)Core beschreibt die Sitemap View(SMV) und die Contentarea View(CAV)
- Spezifiziert wird über unterschiedliche Informationsebenen(page layout, core properties, content spec, etc.)
- Diese Thema würde sich auch sehr gut für einen Workshop eignen, sobald das Projekt noch etwas vorangeschritten ist.

Wie ist dein Feedback zum ersten Tag?

Dienstag, September 18, 2007

Buch - Enterprise Information Architecture (D)

Unter dem Titel "Building Enterprise Information Architecture" ist ein Buch erschienen, das sich ganz speziellen Herausforderungen von Informationsarchitekten widmet - nämlich der Entwicklung von Informationsarchitektur im Unternehmen unter den jeweiligen Business-Voraussetzungen. Oftmals stehen viele Unternehmen, was die strategische Planung ihrer Informationslandschaft angeht, erst am Anfang ihrer Möglichkeiten. Grund dafür sind die intern gewachsenen Strukturen, welche es oft schwer machen, Informations-Systeme unter den jeweiligen Business Goals auf die User-Anforderungen ausgerichtet zu entwickeln.

Dieses Thema war auch Teil eines IA-Voice-Interviews, welches ich bereits beim IA Summit 2006 mit Louis Rosenfeld führte. Lou ist einer der ersten, der diese Thematik weltweit stark adressierte. Er hält Business-Seminare über Content Silos und kommuniziert in Vorträgen, welche Möglichkeiten Informationsarchitekten haben, hier die Entwicklung von firmeninternen Informations-Lösungen optimal zu unterstützen.
Ein wichtiger Ansatz für uns im Alltag, ist sicherlich ein noch klareres Business-Verständnis zu bekommen um dadurch Ansatzstellen zu identifizieren und diese konzeptionell zu nutzen.

Da ich das Buch selbst noch nicht gelesen habe, würde ich mich interessieren, ob jemand dazu mehr sagen kann?

Montag, September 17, 2007

Methoden zur Informationsvisualisierung (D)

Ich hatte diesen Link auf meinem Desktop fast schon vergessen, den mir vor einiger Zeit Freunde und Kollegen gesendet hatten.
Es ist mit Abstand eine der schönste Zusammenfassungen unterschiedlicher Visualisierungs-Methoden zur:
  • Daten-Visualisierung
  • Informations-Visualisierung
  • Konzept-Visualisierung
  • Strategie-Visualisierung
  • Metaphor-Visualisierung
  • Compound-Visualisierung
Wie ist dein Eindruck bzgl. dieser Übersicht?

Sonntag, September 16, 2007

Neue D-Webseite für das Institut für Informationsarchitektur (D)

(Bild: Institut für Informationsarchitektur)

Seit mehreren Wochen ist nun die deutsche Version unserer IIA-Webseite bereits online. Diese wird, in gemeinsamer Zusammenarbeit aller deutschsprachigen IIA-Mitlieder, iterativ weiterentwickelt.

Der neue Auftritt bietet uns mit seinem Design mehrere Einstiegspunkte und unterstützt die Nachrichtenvermittlung (Events, News, Projekte,...) aus dem deutschsprachigen Raum auf optimierte Weise. Die Informationen aus dem deutschsprachigen Raum sollen weiter ausgebaut werden.

Unser deutsches Kernteam würde sich sehr über weitere Unterstützung von Seiten der bereits registrierten IIA-Mitglieder im deutschsprachigen Raum (Schweiz, Österreich und Deutschland) freuen. Folgende Projekte suchen noch deine Unterstützung:
  • Deutsche IA Konferenz
  • Public Relations
  • Deutsche Übersetzungen
  • IA Methoden
  • IA Job Recherche(Gehalts-Benchmarking, etc.)
  • Deutsches IA Glossar
Welche Themen (z.B. Methoden, IA in Business, Suche, Semantic, etc.) sind wichtig für dich als praktizierende(r) Informationsarchitekt(in) und sollten daher auch stärker auf der Institut-Webseite behandelt werden sollten? Bitte geb uns dein Feedback unter "Feedback erwünscht".

Donnerstag, September 13, 2007

Deutsche IA Konferenz - Programm jetzt online! (D)

(Bild: Deutsche IA-Konferenz)

Das Programm für die Deutsche IA Konferenz 2007 ist nun fertiggestellt und steht für alle Interessierten bereits online!

Insgesamt bekamen wir viele interessante Paper-Einreichungen. Aus diesen wurden, in einem spannenden Auswahlverfahren, die Vorträge mit höchster Relevanz ermittelt. Wir sind überzeugt, mit der Themenauswahl für dieses Jahr genau jene IA-Themen im deutschsprachigen Raum anzusprechen, die momentan höchste Brisanz haben: IA in Business-Verständnis, wichtige Informationen für praktizierende IAs, Kern-IA-Methoden und IA in der Ausbildung. Auf diese Themen haben wir auch hohen Wert in der Bewertung der Vorträge gelegt - die gesamten Themenschwerpunkte sieht man auf der IA-Konferenz-Webseite.

Wir im Planungsteam (Kernteam des Instituts für Informationsarchitektur (IIA) und Hochschule der Medien (HdM)) war fasziniert, aus welch interessanten Perspektiven inzwischen das Feld der Informationsarchitektur betrachtet und auch praktiziert wird. Es beschäftigen sich mittlerweile hier im deutschsprachigen Raum zahlreiche Spezialisten mit der IA-Thematik und auf ihre Vorträge warten wir von nun an neugierig und ungeduldig.

Wir hoffen, dass alle Informationsarchitekten im deutschsprachigen Raum(Schweiz, Österreich und Deutschland) mit an Bord kommen und die Gelegenheit nutzen, sich noch in der Early Bird Phase anzumelden.

Wir freuen uns auf den Austausch und das Networking mit dir!
Planungsteam des Instituts für Informationsarchitektur (IIA)

Montag, September 10, 2007

IA Tool development - challanges for new notations (E)

(Image: IA Tool Development, Spirit Link)

At Spirit Link we recently developed a new version of our IA Tools for research, analysis and concept documentation. The goal was to develop a first tool version that supports the project process throughout all phases. It was my pleasure to lead the tool development after a evaluation process (in phase 1) which helped us to decide about the appropriate tool itself and the tool requirements for this version V1.0.

In the IA community you can listen and read a lot of tool discussions since a while. It is strongly requested that we develop and use new tools and notations that are up to date for our daily challenges. The reasons are obvious:
  • Evolving technologies like AJAX and RIAs challenge us and the documents we communicate with all stakeholders
  • The growing need to simulate the digital solution way before the development phase
  • A drive for efficiency and rapid development
So what are the next steps regarding IA Tool developments for upcoming versions?
  • Visualisation of the user scenarios(use cases) to communicate them with stakeholders
  • Documentation of the different status/views of a dynamic system
  • Simulation of the user-system interaction
  • Support rapid development
  • Dokumentation of the data
What challenges with IA tools do you face in your daily life? Please, give me your feedback