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Mittwoch, Juni 20, 2007

IA Methode - Mental Model (D)

(Bild-Quelle: Indi Young, Adaptive Path)

-> Interview mit Indi Young(Erfinderin der hier gezeigten Mental Models Methode) bei IA Voice

Was ist ein Mental Model?

Ein Diagramm zur "User-Task-Analyse". Die in Workshops oder in Zielgruppen-Analyse ermittelten Anwender-Tätigkeiten werden in getrennte Aufgaben(Tasks) einteilt, diese in Säulen anordnet und dann dieselben Säulen genutzt, um die Produkteigenschaften, die Funktionen, und den Inhalt abzugleichen, welcher die Aufgaben und Tätigkeiten wiederum unterstützt. Es können zusätzlich auch Geschäftsziele abglichen werden.

Welchen Nutzen hat es?

Es weist auf Lücken in der Analyse hin (Gap Analysis), hilft mögliche (Produkt-)Opportunities zu ermitteln und hilft eine nach User-Task orientierte Informationsarchitektur zu entwickeln. Zusätzlich dient es als Roadmap und dokumentiert User-Requirements (zukünftige Eigenschaften und Inhalte) im Kontext der Business-Goals.

Link: Rosenfeld Media - Mental Models, Aligning design stragtegy with human behavior

Sonntag, Juni 10, 2007

User Centered Design - Workshop at Namahn (E)

(Images UCD Solutions: Namahn)

Related to this article:
Listen to: Podcast at IA Voice with Joannes Vandermeulen (Namahn Founder and head of business development)

I was invited recently to participate in a two days workshop, led by Tom Stevens, at the Namahn agency in Brussels. While I know already quite a bit about User Centered Design, Usability and IA I still learned a lot more about solutions and methods to solve Business Pains in this two days master class.









The following topics were learned to the master class participants:

  • User Centered Design as a discipline
The UCD process:
  • Field Study
  • Personas
  • User Requirements/Use Cases
  • Scenarios of Use
  • Conceptual Model
  • Conceptual Design
  • Mock-up
  • Graphic Design
  • Usability Test
  • Detailed Specification/ Style Guide
After the UCD process the class learned even more about the development process and the ROI which was important to know in order to use and implement these methods in the daily project workflows. Alltogether I'd recommend this master class to all people who are interested in the IA and UCD methodology.

What do you think about the UCD process?

Sonntag, Mai 20, 2007

IA Methode - Card Sorting (D)

(Bild-Quelle: BoxesandArrows Card Sorting Guide, yesko, cardzort)

-> Neues Buch z. Card Sorting v. Donna Maurer

-> Hören Sie das Interview mit Donna Maurer bei IA Voice

Was
ist Card Sorting?

Eine Tätigkeit bei welcher ein Teilnehmer beschriftete Karten in Gruppen sortiert. Es kann ein "offenes Card Sorting", bei dem die Stapel nur auf der wahrgenommenen Ähnlichkeit von Karten beruhen, oder ein "geschlossenes Card Sorting" erstellt werden, bei welchem die Stapel gemäß der zur Verfügung gestellten Kategorien gruppiert werden.

Welchen Nutzen hat es?

Es wird oft von Informationsarchitekten verwendet, um die Navigations-Entwicklung einer Website zu unterstützen. Die Card Sorting Analyse zeigt, wie oft die Teilnehmer spezifische Karten gruppierten. Die Diskussion, warum die Karten in einen besonderen Stapel gelegt wurden, erlaubt einen tieferen Einblick in die Nutzeranforderungen für den jeweiligen Inhalt.

Links:
- Maadmob
- BoxesandArrows
- yesko

Mittwoch, Mai 16, 2007

IA Methode - Usability Testing (D)

(Bild-Quelle: eGov@USDA, blinkinteractive)

Was ist ein Usability Testing?

Usability Testings werden mit echten Anwendern durchgeführt, um einen Prototypen oder ein Produktions-System zu testen. Normalerweise werden diese 1-zu-1, mit jeweils einem Probanden und einem Moderator, durchgeführt. Die Probanden "denken laut" während sie Aufgaben zu typischen Anwendungsfällen erledigen. Gewöhnlich werden 5-10 Teilnehmer pro Nutzersegment getestet.

Welchen Nutzen hat es?

Ziel dieser Methode ist es, zu verstehen was
(bei einem Informations-System/-Produkt) funktioniert und was nicht. Es wird häufig in die iterative Entwicklung integriert, um das Produkt mit jedem Entwicklungszyklus kontinuierlich optimieren zu können. Es eignet sich hervorragend um spezifische Interface-Probleme, einschließlich des Layouts, dem Wording und der Interaktion, zu ermitteln.
...................................

Usability Testings - die wichtigsten Verfahren
(teilweise abweichend von oben beschriebener Vorgehensbeschreibung):
  • Protokolliertes Lautes Denken
  • Eye Tracking
  • Constructive Interaktion
  • Field Observation Testing
  • Remote Testing

Dienstag, Mai 15, 2007

IA Methode - Personas (D)

(Bild-Quelle: Wolf H. Nöding Spirit Link, Human-Computer Interaction)

Was sind Personas?

Ein konstruierter Prototyp/ Charakter einer speziellen Anwender-Spezies (bei der Mensch-Computer Interaktion). Die Beschreibung beinhaltet einen Namen, Bild, Anwender- Kurzbeschreibung und andere Informationen mit einem Fokus auf die Ziele, Motivation und Verhalten des Anwenders. Basierend auf einer Zielgruppen-Analyse werden Personas häufig mit repräsentativen Szenarios kombiniert.

Welchen Nutzen hat es?

Ermöglicht gutes Einfühlungsvermögen für den spezifischen Anwender und vermeidet gleichzeitig die Gefahr eigennützigen Designs. Der Fokus wird auf das Erreichen der spezifischen Ziele gerichtet und ermöglicht dadurch später dem Produkt, viele Personen (mit dem selben Ziel) zu unterstützen, unabhängig davon ob sie ein bestimmtes Marktsegment abdecken.

Dienstag, Januar 09, 2007

IA Simulations-Tools - Die Generation nach Visio (D)

(Bildquelle: Axure)

Der Markt der Planungs- und Simulations-Tools für Informationsarchitekten ist nun endlich in Bewegung geraten. Die steigenden Anforderungen, welche Informationsarchitekten zukünftig stellen, werden die noch etablierten Tool-(Dinosaurier) wie beispielsweise Visio überfordern.

Wodurch ist diese neue Entwicklungs-Dynamik unter den Tools entstanden?
Ein wichtiger Antrieb für die laufende Evolutionsphase unserer unterstützenden Simulations-Applikationen ist das Erkennen der wirtschaftlichen Mehrwerte von Informationsarchitektur seitens der Wirtschaft. Viele Kunden(v.a. in USA) haben inzwischen die strategischen Mehrwerte erkannt(oder sind gerade noch dabei diese zu erkennen - siehe Deutschland), welche ihnen hilft, ihre Geschäftsziele zu erreichen, mit gleichzeitig hohem ROI. Diese wirtschaftlichen Chancen haben auch einige innovationsfreudige Softwarefirmen auf den Plan gebracht, zunehmend für das Spezialfeld der Informationsarchitektur Produkte zu entwickeln.

Was leisteten unsere bisherige Tools?
Unsere bisherigen IA Deliverables bestehen aus statischen Wireframes, Flow Chart Diagrammen und/oder kostspieligen HTML Prototypen, welche Grundlagen für Usability Testings sind. Diese (statischen)Dokumente waren für Internetanwendungen der Web 1.0 Generation sicherlich ein guter Schritt, um die User Experience zu simulieren.

Wie sehen nun die zukünftigen Anforderungen an IA Tools aus?
Mit einer Reihe von vielen neuen (und auch schönen!) Herausforderungen der aktuellen Web 2.0 Generation(hohe Interaktionsgrade, AJAX, etc. ...) und der folgenden Generationen steigen auch die Anforderungen an unsere Simulations-Tools. Vielleicht ist ein weiterer Grund sogar noch ausschlaggebender: Es wird immer wichtiger, die IA-Entwicklungs-Phasen in ihrer gesamten Bandbreite(Analyse/Requirements, Strategie, Konzeption, Usability Testing) mit effizienten Applikationen zu unterstützen. Das Anforderungsspektrum an unsere Simulations-Werkzeuge wächst somit horizontal aber auch vertikal.

Zukünftige IA Tools werden folgende Eigenschaften haben:
  • Schnelle Entwicklung von interaktiven, datenbasierten Enterprise Prototypen
  • Anwendern ein "Probefahren" und rasches Feedback ermöglichen
  • Ausgereifte Entwicklung von Design, Daten, Logic, und User Interface
  • Requirements Tracability, Feedback und Prototyping auf Basis von Use Cases
  • Modellierung von vorhandenen und erwünschten Geschäftsprozessen
  • Voll-funktionerende User Interface Designs um bestmögliche User Experience herzustellen
  • Konstruktion und Verbindung detaillierter Datenmodelle mit Interaktions-Prototypen, um beispielsweise semantische Zusammenhänge oder eine Suche zu simulieren
  • Definition vom Business, User und System Requirements, um visuelle Modelle zu vervollständigen
  • Simulation von Schlüsselfunktionen und Interaktions-Szenarios, vor und während der Applikationsentwicklung
  • Auto-Generierung von Geschäftsdukumenten, wie beispielsweise Requirements und Spezifikationen
  • Veröffentlichung(online) von hochentwickelten Applikations-Prototypen, um den Anwendern zu simulieren, was sie bekommen
  • Katalogisierung und Dokumentation von Geschäftsmodellen und Projekt-Komponenten für Reviews und Wiederverwendung in mehreren Projekten
  • Online-Projekt Collaboration mit Kunden

Bei Boxes and Arrows hat Scott McDowell dazu eine interessante Zusammenfassung über den Wandel der IA Tools geschrieben. Folgende Tool-Favoriten vergleicht er dabei:
... bewertet er nach folgenden Kriterien
  • Scenario Design
  • Page Design
  • Widget Library
  • Dynamic Display
  • Data Interaction
  • Decision Logic
  • Annotations
  • Centralized Server
  • Portable Distribution
  • Requirements Management
  • Enterprise Support
  • Export to MS Word
Weitere Links und Tools:
  • Gliffy - draw and share diagrams on the web

Feedback erwünscht!


Sonntag, Dezember 31, 2006

Silvester 2006 - Bilanz IA Szene Europa (D)

Silvester 2006 - aus meiner Sicht ein geeigneter Zeitpunkt, um einmal kurz Bilanz zu ziehen, wo sich das Feld der Informationsarchitektur in Europa denn gegenwärtig befindet.

Es finden sich leider immer noch, trotz interessanter Publikationen im vergangenen Jahr (2006), Stimmen die sagen, dass das Berufsfeld der Informationsarchitektur in Europa(speziell hier in Deutschland) noch gar nicht richtig angekommen ist. Wie seht Ihr das denn? - Euer Kommentar ist gefragt.

Es stimmt - es gibt bis heute leider noch keine reinen IA Studiengänge in Europa. Jedoch findet der Interessierte, wie beispielsweise während des Diskussions-Panels "IA Education in Europe" bei der zweiten EURO IA Konferenz in Berlin zu hören war, interessante "Studien- Ergänzungsprogramme", in welchen die Informationsarchitektur jeweils eine Kernthematik darstellt.

James Kalbach gründete im September 2005 bei XING die Diskussionsgruppe "Informationsarchitektur", welche bis zum heutigen Tag auf bereits 690(!!!) Mitglieder gewachsen ist. Die Mitglieder kommen teilweise aus verantwortungsvollen Positionen der Wirtschaft und Wissenschaft.

IA Voice, der erste IA Podcast Channel in Europa hat bereits einjähriges Jubiläum.

Die Bilanz
Aus der Sicht eines motivierten IAs freue ich mich somit aufgrund dieser und vieler anderer Indikatoren, dass sich das Feld der Informationsarchitektur auch in Europa auf sehr gutem Wege befindet. Die Aussichten, dass wir in den kommenden Jahren weitere Meilensteine erreichen werden, sind äußerst positiv. Und ich bin sehr gespannt, welche interessanten Themen wir in ein bis zwei Jahren auf unseren Konferenzen behandeln werden.

Wer sich selbst ein Bild über die wachsende IA Szene in Europa machen möchte, findet viele Blogger, welche sich bereits der Thematik der IA annehmen. Zu finden sind diese bei Google's Blog Suche(57 Resultete) oder Technorati(131 Resultate bei Suche nach "Informationsarchitektur"), wo eine Reihe von vielversprechenden Publikations-Kanälen gelistet werden, die sich mit der Thematik der Informationsarchitektur beschäftigen. Hier eine Reihe von Beispielen:
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IA Blog-Beispiele aus Europa
Tomcaster.com - Blog von Tomy Lorsch
Maanloper - Blog von Ariel Guersenzvaig
Swipr Blog - Blog von Jacco Nieuwland
open.info - IA Blog aus den Niederlanden
Design Matters - ID-IA Sig Blog (SIG manager, Bogo Vatovec)
The Hot Strudel - Jan's Blog handelt z.B. von IA, Semantics, Usability
Medical Usability - Ulf Schubert (Ergonomie in der Medizin, Anwenderorientierte Gestaltung, Usability, Information Retrieval, Information Design)
Infowiese - Haltestelle für Informationswissenschaft in Deutschland
Luca Rosati's Blog
Kara Alfrink's Blog
Klaus Silberbauer - Ein Blog über Information Architecture, Interaction Design, ...

Sonntag, August 06, 2006

Kontrollierte Vokabulare - ein IA Kernthema (D)

Bildquelle: Die Image library von Peter Morville zum Buch Ambient Findabiliy.

Die klare und verständliche Kommunikation der teilweise(aus externer Sicht) recht komplexen IA-Thematik fällt uns Informationsarchitekten doch machmal recht schwer. Und wir wundern uns dann vielleicht, warum z.B. die Kundenwelt auf dem Wege der Zusammenarbeit den Bezug zu den überaus hohen Mehrwerten dieses Spezialfeldes verliert. Woran mag dies liegen?
Nun ein Grund dafür ist sicherlich, dass das IA-Feld einen recht hohen Kommunikationsanspruch mit sich bringt. Informationsvisualisierungen oder Methoden-Erklärungen sind eine ganz klare Herausforderung für uns IAs. Ein gutes Beispiel dafür ist beispielsweise ein IA-Kerthema wie die Vermittlung der Mehrwerte der Controlled Vocabularies(oder Kontrollierten Vokabulare).
Ich finde es sehr hilfreich, sich an den Kommunikationsformen von IA-Gurus wie Peter Morville zu orientieren, wie Komplexe Themen wiederum greifbar gemacht werden können. In seinem Buch Ambient Findability(S.53) zeigt Peter sehr schön, und für jeden verständlich, am Beispiel von Google*, welche Kernfunktion ein Kontrolliertes Vokabular beim Auffinden von Informationen haben können und beschreibt dies in einer sehr verständlichen Form. Das Buch wurde aus diesem Grund bereits mehrmals aus den Kreisen der Business Welt(Business Week etc.) dafür gelobt, gut verständliche Business Sprache zu sprechen.
Peter erklärt hier, wie das Suchverhalten bei Informationssuchenden funktioniert. Wer beispielsweise ein Begriff wie Computing bei Google* in die Suchmaschine eingibt, suche wahrschenlich weniger die direkt mit diesem Begriff bezeichneten Dateien(z.B. Computing_02.jpg), sonderm vielmehr die relevandten, damit assozierten Dokumente und Informationen und erwartet ein qualitatives Suchergebniss. Dies widerspiegelt sich für den Suchenden in der Listung der Suchergebnisse. Und genau hier kommt ein Kontrolliertes Vokabular zum tragen. Denn durch die Ranking Algorythmen kann zwar die Relevanz von Dateien festgestellt werden, jedoch besteht wenig Möglichkeit für Software, automatisch "Aboutness"(Assoziierende Informationsbezüge) zu generieren. Dafür werden Menschen(v.a. Informationsarchitekten) benötigt, welche durch die Spezifikation von equivalenten, hierarchischen und assoziativen Verhältnissen unterhalb den Informationen wertvolle Verbindungen herstellen.
Diese Informations-Qualität bekommt einerseits der Anwender in Form von Findability und Accessability spüren und andererseits wird der wirtschaftliche Mehrwert erheblich gesteigert.

* Google - Anmerkung
Wer glaubt, dass Google deshalb gute Suchergebnisse auswirft, weil jeder in der Welt seine Beiträge im Internet mit Metatags versieht, der kennt leider nur die halbe Wahrheit.
In einem Semantischen Netzwerk, welches beispielsweise in einer Knowledge Management Lösung eingesetzt wird, sind assoziative Verbindungen zwischen Dokumenten, Personen-Kontakten, Nachrichten etc. elementare, erfolgsversprechende Faktoren.

Donnerstag, Mai 04, 2006

IA Handwerk und Innovation - bei BoxesandArrows (D)

Das Feld der Informationsarchitektur ist ein handwerklich, ein stark innovativ und auch ein wissenschaftlich basiertes Berufsfeld.
Wo kann sich jedoch ein IA-Interessierter in diese Schwerpunktthemen einarbeiten oder einlesen? Die Artikel bei B&A(BoxesandArrows) sind aufgrund ihrer Informationstiefe dafür sicherlich hilfreich. Zu lesen sind häufig Berichte über die handwerklichen Aspekte, IA "Forschungs"-Themen oder auch IA Consulting-Themen.
Durch den langjährigen Background der Artikel-Autoren im IA Feld handeln die Beiträge oftmals auch über spannende(Im Brennpunkt der Diskussionen) und Innovative Themen der Informationsarchitektur.
Fazit: Boxes and Arrows ist eine der wichtigsten Infromationsquellen für Informationsarchitekten - sehr lesenswert!

Samstag, April 29, 2006

An excellent guide for facetted classification (E)

In most daily worflows concerning internet, intranets or extranets people are searching through websites to find products, services or solutions. Findability as an important aspect and the users goal to focus quickly on the right information given by a platform, forces Information Architects to create new smart concepts for their clients. And this also concerns Enterprise IA.
Simple product listings or navigation hierarchies are easily overextended with the hundreds and thousands of different views and needs users are trying to focus on their prefered information.
Therefore it is a strategicly smart step to create platforms which offer these multiple ways for the end user to focus and narrow down on the prefered information.
But what's the right method of doing so? Developing a faceted classification is certainly one solid way. William Denton has published this terrific description called "How to Make a Faceted Classification and Put It On The Web" which describes the most important steps including analysis work, basics thoughts behind the method and finaly the imlementations.
It's worth reading. What are your comments on faceted classification and how important is it for you?

Montag, Oktober 17, 2005

IA paper in two pages (E)

An IA paper should cover the range from simple description to wider
"birds eye view"

Questions
- Who has some input?
- What information is interesting for the target audience? (> clustering)
- Already existing documents in English? (IA wiki)
- Any other existing white papers in other languages? (> language represantatives)

Categories so far:
- 01 General IA views/descriptions (definitions of famous IA people)
- 02 Business value (Synergies,ROI)
- 03 Graphical descriptons of IA
- 04 Deliverables
- 05 IA Processes and Methodologies - short teasers (image/text/links)
- 06 Readable Books - Linklist

Freitag, Oktober 14, 2005

EURO IA 2005 in Brüssel (E)

>> View the Conferenz Site of the EURO IA 2005
>> Contacts: Some are in the Euro IA Blog
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In short the important messages from the speeches:


Keynote Speech - Andrew Dillon
- IA will be relevant in the Web 2.0 movement:
movement from Web 1.0: >> to Web 2.0:
> Ofoto >> Flickr
> Mp3.com >> Napster
> Britannica >> Wikipedia
> Personal Page >> Blog
> Taxonomy >> Folksonomy
> Stickiness >> Syndication
> Publishing >> Participation
> Page views >> Costs per clickscreen
- User experience has strongly to do with(triangle): Behavior,
Emotion, Result
- IA is a craft-based discipline > problems with craft disciplines
- Information has more than physical shape: Meaning, Imagery,
Aesthetics, Value, Emotion, Shape
- Diagram for "Designing Usable Electronic Text"
- Beyond navigation: Patterning, Wrappping, Anchoring, Emergent
structure

Data is stored - information is experienced:

  • experiences have human consequences

  • We are shaping the experience of millions

  • How does content impact action

  • information breeds

- Usability is a design value, not a competitive field
- And, the discussion between big or little IA won't bring any advantages

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IA in a European Dimension - Peter Bogaards
- A view on the rich and big european background (Otlet, etc.)
- UCD (User Centered Design) - European tratition with roots in Scandinavian academics
- Multilingual, multicultural, and multidisciplinary
- Mobility, open source, and Web 2.0

Weaknesses:

  • lack of coherence

  • different connotations of the term "IA"

  • Proficiency in verbal and written English

  • Euro economy no big support for IA

  • No real IT or internet industry (Apple, Sun, IBM, eBay or Amazon)

  • The state-run educational system (very slow integrated programs/reforms, brains move to US)



Opportunities:

  • The Lisbon Strategy - stimulation of the knowledge society by the Lisbon Agenda of the European Union

  • Initiatives will result in increasing opportunities for IA's to get a job

  • Emerging local players idetify user experience in general and information architecture as critical success factor

  • Growing IA comunity in Europe

  • open source and the so-called "Web 2.0 paradigm of participation"

  • The community of European IA must face it's challenges.



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Marketing IA - Experiences and examples from Norway - Mona Halland
Lessons Learned
- Documentation and quantification is powerful
- Keep it simple
- Speek up with a clear voice
- Forget the Jante law
- We all should network and start bloging

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Shared References - Eric Reiss
Creating effective shared references

- Creating a shared frame of reference
- What do we have in our toolkit? > visual, words, sound
- CONTEXT IS KING
- Culture can kill individual elements

- What are you looking for in a SHOE? > Great example!
- Written descriptions - "But don't just take our words for it"
- Common vocabulary - or foreign language?
- The "as" factor
- "Sometimes size DOES matter (action photos and common objects)
- Ergonomics #1 - wireframes
- Ergonomics #2 - feedback

Let's lern from Eric :)!

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The Italian and the English Model - Simone Fuchs&Luca Rosati
- Case study
- Berrypicking (change, continue, alter, do)
- Faceted Classification method + vocabulary
- The two Methods described
- Different mental models (I want..., I need..., I'm in Turin, ... )
- An associative model
- For more information...

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Getting Around the BBC
- Case study
- Combination of Search, Navigation and Index
- IA is only part of it - three things influence: user experience, infrastructure, Culture
Lessons learned:
- Take time to get buy-in at the start
- Need operational and political champions
- Takes a long time to effect change
- Even if IA stuff not that hard - getting it agreed on and implemented
- That means dealing with technology, politics, corporate culture, business processes, etc.

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Putting UX Design at the Heart of the World's Largest IT Projekt - Lit Lewis, Framfrap UK
- Case Study
- Why a Common User Interface (UI)?
The approach
- Design methodology
- User research
- Designing for safety
- Information standards
- Participation of experts
- Incorporating clinical decision support

IT in healthcare
- Healthcare provision must become more efficient
- Historically, IT has been a low priority
- IT is a key part of modernisation
- Efficiencies are possible at the same time as increasing safety & quality of care
- UK primary care
- UK secondary care
- Internationally
- Required cultural shifts

- National diversity
- Different UIs
- Clinical subject areas
- Approach
- Clinical terminology
- Accessibility
- Clinical knowledge framework ("Map of Medicine")
- International adoption (international and own standarts involving other countries)
- NHS NPfIT is leading the world in joined-up healthcare
- NHS has scale to influence international product development

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IA for Augmented Shopping Environments
- User-centered Design (UCD) ISO 13407
- Spiral methodology for requirements capture
- Interesting virtual/real shop installation (Prototype)

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Paul Otlet, the man who wanted to Classify the world
- From Wikipedia, the free encyclopedia

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Mobile Internet Campaigns - Reinoud Bosman
- Building mobile internet sites is complex(markup standards, browser standardization, ...)
- Approach: Task Analysis, Screenflows, Wireframes(-highlights)
- Lessons learned: Dead-end IA, End-to-end IA, Forms are a pain, Latency vs. Speed, Minimise memory load, Screen design, Leave out what you don't need,...


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Panel: Using Community Tools to Capture Knowledge in the Organization
- Comparing three Systems from the NATO,the BBC and icogs NV
- Blogs, Wiki's, Enterprise Content Management
- each panelist will present one of these solutions

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IA as a Means of Assessing and Creating Organisational Information Coherence
- Given that most IA related work starts somewhere in the middle how does one manipulate the client to get into an IA situation?
- Getting a golobal picture
- A Web Site or a Web based Intranet is NOT the place to start!
- Interesting: Measuring the Value of Metadata(Linda McHugh, Baseline Consulting Group, www.baseline-consulting.com)
- Diagram: Metadata Maturity

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IA for the Personal InfoCloud

One of the most interesting sessions
- InfoClouds: Personal InfoCloud, Local InfoCloud, Global InfoCloud, External InfoCloud
- Personal InfoCloud (PIC)
- IAs and PICs
- Key Properties of PIC (Person-centered, Access, Organization, Tasks, actions, context aware)
- Person Attracts Information
- Model of Attraction
- MOA-Receptors
- Personal Info Cycle (Seeking, Recognizing, Retaining/Storing, Using/Creating, Following)
- Info Ruse
- Work > Mobile > Home > Office > Driving > Meetings
- How to: PIC for IA
- Granular Content Assessment
- Assemble Information for Use
- Structuring Information
- Focus: Person & Info Reuse
- Design&Develop: Standards
- Kontakt: Thomas Vander Wal

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Wrap-up & 5-minutes Madness
All readable in the Euro IA Blog
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